Smartphone-Fotografie: 10 Profi-Tipps

Mit deinen Smartphone-Fotos willst du der nächste Instagram-Star werden? Mit diesen Tipps könnte es klappen.

Smartphone Aufnahme von einem gedeckten Tisch.

Mit deinem Smartphone in der Tasche hast du immer und überall eine professionelle Kamera zur Hand. Immer bessere Sensorauflösungen und ISO-Empfindlichkeiten, 4K-Auflösung und Dual-Kameras mit zwei Festbrennweiten – mit dieser Technologie müsstest du eigentlich längst Profi-Fotograf sein. Doch seien wir mal ehrlich: Ein Hingucker ist Smartphone-Fotografie selten.

Wir geben Tipps, mit denen deine Bilder aussehen wie bei den Instagram-Profis.

1. Das Smartphone richtig einstellen

Wer hohe Ansprüche an seine Handyfotos stellt, sollte sowohl bei den Einstellungen als auch beim Abspeichern der Bilder auf maximale Bildqualität achten. Zusätzliche Pixel etwa verbessern die Qualität deutlich und bieten mehr Gestaltungsfreiheit bei der Nachbearbeitung.

2. Die Linse sauber halten

Smartphones machen im Alltag einiges mit. Kein Wunder, dass die Linse da nicht sauber bleibt. Einer der wichtigsten Tipps für gute Smartphone-Fotos ist somit: Kontrolliere immer zuerst die Linse. Schon kleinste Mengen Schmutz können sich auf dem winzigen Objektiv störend auswirken. Säubere die Linse am besten mit einem weichen Tuch aus Mikrofaser oder Baumwolle. Papiertaschentücher sind ungeeignet: Sie können feine Holzpartikel enthalten, die womöglich Kratzer auf der Linse hinterlassen.

3. Smartphone macht Fotografie flexibel: Tipps für gute Perspektiven

Von schräg oben oder auf Kopfhöhe – das sind die mit Abstand am häufigsten gewählten Perspektiven für Smartphone-Fotos. Eigentlich schade, denn so bleibt ein großer Vorteil der „Phoneography“ ungenutzt.

Es lohnt sich nämlich, mit dem Smartphone auch mal auf einen Stuhl zu steigen oder in die Hocke zu gehen, um unmittelbar über dem Boden zu fotografieren. Tolle Bilder entstehen auch, wenn du nah an das Motiv herangehst und interessante Strukturen einfängst – seien es die feinen Bläschen des Badewannenschaums oder die Poren eines Ziegelsteins.

Ein Beitrag geteilt von mobilcomdebitel (@mobilcomdebitel) am Jul 15, 2016 um 5:29 PDT

4. Es gibt kein schlechtes Licht

Egal, ob du mit einer gewöhnlichen Kamera oder einem Smartphone fotografierst – eine Grundregel für Fotos lautet: Das Objekt muss gut ausgeleuchtet sein und die Lichtquelle sich im Rücken des Fotografen befinden. Doch auch bei vermeintlich schlechtem Licht können gute Bilder entstehen.

So kannst du etwa das sogenannte Bildrauschen für Effekte nutzen: Es lässt das Bild körnig wirken und erzeugt eine besondere Bildstimmung, die sehr gut zur Schwarz-Weiß-Fotografie passt. Bei welchem Licht Bildrauschen entsteht, hängt von der Qualität der Smartphone-Kamera ab.

5. Geeignete Motive für Smartphone-Fotos wählen

Vor allem Einsteiger verschwenden oft kaum einen Gedanken daran, was neben dem eigentlichen Motiv noch auf dem Foto zu sehen ist. Bildkomposition ist hier das Stichwort. Du willst ja schließlich nicht, dass eine Straße oder ein Bürgersteig von deinem Motiv ablenkt. Werden bestimmte Strukturen allerdings bewusst eingesetzt, können sie das Bild interessanter machen: Gerade Fenster, Tore oder Türen verleihen dem Foto einen natürlichen Rahmen.

Für Smartphones gilt außerdem, dass man nicht zu kleinteilige Motive wählen sollte. Eingängige Strukturen, symmetrische Linien und Flächen sowie große und gut erkennbare Objekte zeichnen viele gelungene Fotos aus. Das ist für die Smartphone-Fotografie ein umso wichtigerer Tipp, weil die Bilder häufig nur auf kleinen Displays angeschaut werden.

Ein Beitrag geteilt von mobilcomdebitel (@mobilcomdebitel) am Apr 20, 2018 um 12:53 PDT

6. Smartphone mit beiden Händen halten

Verwackelte oder schiefe Fotos sind die häufigsten Schönheitsfehler bei der Smartphone-Fotografie. Deswegen solltest du diesen Tipp besonders beherzigen: Bediene deine Handykamera immer mit beiden Händen und halte das Display ruhig näher vor die Augen, um den Bildausschnitt genau im Blick zu haben. So hast du eine stabile Position für deine Fotos. Auch ein kleines Stativ wirkt manchmal Wunder.

7. Bewegung mit dem Smartphone einfangen

Sich bewegende Objekte stellen Handykameras vor eine Herausforderung. Um ein scharfes Bild zu schießen, hilft es häufig, die Verschlusszeit manuell zu verkürzen. Dann wird das Bild nur kurz belichtet. Nachteil einer kurzen Verschlusszeit ist, dass die Bilder – gerade bei schwacher Beleuchtung – möglicherweise unterbelichtet sind. Eine längere Belichtungszeit hingegen erlaubt es, einen Nachzieheffekt, also eine Art Schweif im Bild, zu erzeugen.

Experimentiere am besten mit den Verschlusszeiten, bis du die perfekte Einstellung gefunden hast: Wähle etwa 1/250 Sekunde, um das Bild kurz zu belichten, und 1/30 Sekunde für eine lange Belichtungszeit.

Ein Beitrag geteilt von mobilcomdebitel (@mobilcomdebitel) am Sep 30, 2016 um 9:13 PDT

8. Nachtbilder ohne Blitz fotografieren

Nachtbilder sind eine besondere Herausforderung bei der Smartphone-Fotografie, schließlich macht ein Blitz nicht gerade stimmungsvolle Bilder. Deswegen: Lass den Blitz aus und suche dir lieber eine andere Lichtquelle, zum Beispiel Neonreklamen oder Straßenlaternen.

9. Finger weg von der Zoomfunktion

Beim Zoom hinken auch High-End-Smartphone-Kameras meist deutlich hinterher. Die meisten nutzen nach wie vor den digitalen Zoom. Holt man über diesen sein Motiv näher heran, leidet die Qualität allerdings deutlich. Deswegen gilt für die Smartphone-Fotografie ein alter Profi-Tipp heute mehr denn je: Der beste Zoom sind die eigenen Beine.

10. Smartphone-Fotos nachbearbeiten

Gute Fotos werden nicht einfach geknipst. Um das Beste aus ihnen herauszuholen, müssen sie nachbearbeitet werden. Ob Belichtung, Kontrast, Helligkeit, Sättigung oder Farbtemperatur – mit den richtigen Apps für die Nachbearbeitung kannst du dein Foto direkt auf dem Smartphone in eine Profi-Aufnahme verwandeln.

Ein Beitrag geteilt von mobilcomdebitel (@mobilcomdebitel) am Feb 7, 2018 um 8:10 PST

Mia

Mia fragt immer als erste, was das neue Smartphone außer Telefonieren, Fotografieren und Musikabspielen noch kann. Gut so. Mehr als neue Technik und das Internet liebt Mia nur ihren kleinen Sohn.

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