Fotobearbeitungs-Apps fürs Smartphone

Von der umfassenden Fotobearbeitungs-App bis zur Spezial-App für bestimmte Effekte: Bei diesen 5 Apps lohnt der Download.

Foto auf einer Seite bearbeitet auf der anderen nicht

Smartphones können eine Menge, aber Bildbearbeitung? Die erledigt man am besten am PC oder Laptop, vorzugsweise am MacBook, so die landläufige Meinung. Dabei kann man mit Fotobearbeitungs-Apps weitaus mehr als nur „Filter drüberlegen“.

Wir zeigen bemerkenswerte Fotobearbeitungs-Aps für iOS und Android – vom Allrounder zum Spezialisten.

1. PicsArt – Foto-App für alle Fälle

Der beliebteste Allrounder

PicsArt ist eine der beliebtesten und besten Fotobearbeitungs-Apps. Über 6 Millionen Downloads allein im Play Store sprechen Bände. Die App bietet eine Reihe von Funktionen für die wichtigsten Bildparameter. Die Benutzeroberfläche ist dabei bemerkenswert aufgeräumt.

Der Editor beinhaltet alle wichtigen Funktionen, von der Farbwertkorrektur über Belichtung bis zum Anlegen von Ebenen. Außerdem liefert die App eine Bibliothek mit zahlreichen Hintergründen, Grafiken, Filtern und Rahmen.

iOS | Android

2. Snapseed

Foto-App, die den Himmel zum Leuchten bringt

Snapseed enthält neben den grundlegenden Funktionen einer Fotobearbeitungs-App auch einige besondere Features. Dazu gehört der „selektive Filter“. Damit lassen sich bestimmte Bildbereiche wie der Himmel, eine Wiese oder Gesichter einfach auswählen und anpassen.

Dazu gibt es zahlreiche Tools und Filter-Funktionen. Die Filter sind nutzerfreundlich in Kategorien wie „Fokuseffekt“, „Noir“ und „HDR“ gruppiert. Sehr hilfreich ist auch das Vignetten-Tool, mit dem Du auf die Ecken des Bildes einen Schatten legen kannst. Snapseed kann im Übrigen auch RAW-Dateien verarbeiten. Das ermöglicht den direkten Datei-Import von der Digitalkamera.

iOS | Android

3. SKRWT

Die beste Fotobearbeitungs-App für symmetrische Linien

Wer schon mal Bildredakteuren bei der Arbeit über die Schulter geschaut hat, weiß, dass sie sich häufig an Linien zu schaffen machen. Bedingt durch die Perspektive des Fotografen, gelingt es eher selten, Objekte wie Gebäude, Tischkanten und Wände so zu fotografieren, dass Linien gerade bzw. parallel verlaufen. Die App SKRWT korrigiert eben solche „stürzende Linien“.

Vielen fällt das gar nicht auf, wenn sie die Bilder anschauen. Wie sehr Symmetrie unserem Auge gefällt, kann man dank SKRWT im Vorher-Nachher-Vergleich nachvollziehen.

iOS | Android

4. AirBrush

Der Selfie-Spezialist

Selfies sind wahrscheinlich die am häufigsten geschossene Art von Fotos. Warum also dann nicht eine Bearbeitungs-App, die nur auf Selfies abgestimmt ist? AirBrush ist genau das.

Mit der App kannst Du vermeintliche Makel wegretuschieren oder Haut und Zähne strahlen lassen. Dazu liefert sie eine Reihe von Filtern, Schminkfunktionen und Grafiken für Gesicht und Hintergrund.

iOS | Android

5. Slow Shutter Camera

App für elegante Unschärfe

Die Aufnahme einer von oben fotografierten Straße bei Nacht, auf der nur vom Großstadtverkehr durchgezogene Scheinwerferlinien zu erkennen sind: Diesen Effekt hat wohl jeder schon gesehen. Mit Slow Shutter Camera kannst Du ihn selbst erzielen.

Die App ist vor allem dafür programmiert worden, die Belichtungszeit des Bildes zu verlängern. Darüber hinaus kann sie verschiedene Unschärfe-Effekte auf Fotos erzielen. Die Belichtungszeit auf dem iPhone kann man übrigens seit iOS 8 auch manuell einstellen.

iOS

Hier geben wir einige Tipps, was man beim Fotografieren mit Smartphone berücksichtigen sollte, damit die Fotos auch gelingen.

Foto: ©Shutterstock/T.Dallas

Finja

Finja liebt gut gemachte Anwendungen und kennt (so gut wie) jede App. Wenn Sie nicht das Smartphone ihrer Freundin einrichtet, soll sie gerüchteweise auch mal in der analogen Welt unterwegs sein.

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